Wochenbettfotografie – Warum es so wertvoll ist, das Wochenbett fotografieren zu lassen
Eine liebevolle, dokumentarische Begleitung eurer ersten gemeinsamen Tage: Warum gerade das Wochenbett die ehrlichsten, berührendsten und bedeutungsvollsten Familienbilder hervorbringt.
Die Wochenbettzeit gehört zu den intensivsten, emotionalsten und zugleich flüchtigsten Momenten im Leben einer Familie. Alles ist neu, alles ist nah – und genau deshalb liebe ich es, diese besondere Phase dokumentarisch zu begleiten. In meinem Ansatz der dokumentarischen Wochenbettfotografie geht es nicht um gestellte Posen, perfektes Styling oder künstlich geschaffene Situationen. Es geht darum, euch so zu zeigen, wie ihr seid: echt, zart, müde, glücklich, überwältigt – und unendlich verbunden.
Warum eine dokumentarische Wochenbettreportage so sinnvoll ist
Im Wochenbett passiert das Leben pur. Es ist ein geschützter Raum, in dem ihr als Familie ankommt, euch findet und euch kennenlernt. Genau hier setzt die dokumentarische Fotografie an:
Keine Vorbereitung nötig – Niemand muss sich besonders stylen oder herrichten. Ihr dürft einfach sein, wie ihr seid.
Der Rhythmus des Babys bleibt bestehen – Stillen, füttern, kuscheln, wickeln, schlafen … euer Baby gibt den Takt vor, und ich begleite euch sanft mittendrin.
So wenig Störung wie möglich – Ich fasse euer Baby nicht an, gebe nichts vor und greife nicht ein. Ihr bleibt in eurem natürlichen Flow.
Alle Familienmitglieder sind sichtbar – Geschwister, Eltern, Haustiere – jeder, der zu eurer Familie gehört, darf Teil dieser wertvollen Erinnerungen sein.
Gerade, weil das Wochenbett so intensiv erlebt und gleichzeitig so schnell wieder vergessen wird, lohnt es sich, diese kleinen und großen Momente festzuhalten. Es ist die Zeit, in der Gefühle nah an der Oberfläche liegen, Routinen sich erst formen und Verbindungen wachsen. Diese Veränderung geschieht oft leise – und genau deshalb ist sie so kostbar.
Wie läuft eine Wochenbettreportage ab?
Damit eure Reportage entspannt und im richtigen Moment stattfinden kann, empfehle ich folgenden Ablauf:
1. Meldet euch am besten während der Schwangerschaft
So kann ich einen verbindlichen, aber noch offenen Slot für euch reservieren. Das genaue Datum steht erst nach der Geburt fest – und das ist vollkommen okay.
2. Nach der Geburt gebt ihr mir Bescheid
Sobald ihr euch bereit fühlt, schreibt mir. Dann finden wir gemeinsam einen passenden Termin für eure Wochenbettreportage.
3. Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Den perfekten Moment gibt es nicht – es kommt darauf an, was euch wichtig ist:
Die ersten 14 Tage eignen sich besonders für ganz intime, zarte Momente, in denen alles noch neu ist.
Die ersten 6 Wochen sind ideal, wenn ihr euch ein wenig eingelebt habt und euch Bilder wünscht, die euch als Familie zeigen – mit den ersten wachen Blicken, ersten Routinen und einem Hauch Vertrautheit.
4. Am Tag der Reportage müsst ihr nichts vorbereiten
Ihr dürft einfach weiterleben, wie ihr es ohnehin tut. Stillen, füttern, wickeln, kuscheln, baden, lachen, ankommen – alles ist erlaubt. Ich passe mich euch an, nicht umgekehrt.
5. Nach der Reportage
Innerhalb von spätestens zwei Wochen erhaltet ihr eure liebevoll kuratierte Galerie. So könnt ihr diese Zeit immer wieder erleben – und mit euren Liebsten teilen.
Ein achtsamer Start – so füge ich mich in euren Raum ein
Wenn ich zu euch komme, sehe ich zuerst euch als Familie – nicht die Wohnung, nicht das Licht, nicht mögliche Unordnung. Ich komme mit viel Ruhe und Empathie an und lasse mir Zeit, mich langsam und respektvoll in euren Raum einzufügen. So kann ich eure Momente behutsam und aufmerksam festhalten, ohne euren Ablauf zu stören.
Mir ist es besonders wichtig zu betonen: Ihr müsst euch nicht herrichten. Niemand muss frisch geschminkt, perfekt gestylt oder „bereit“ sein. Ihr habt gerade eine enorme – wunderschöne – Transformation erlebt. Eine Geburt verändert alles: den Körper, das Herz, die Bindung. Diese Spuren sind keine Makel, sondern Teil eurer Geschichte. Sie dürfen sichtbar sein.
Perfekt wird diese Zeit gerade durch ihre Unperfektheit: durch Augenringe, zerzauste Haare, ein Baby im Arm, das noch ganz neu nach euch riecht. Diese Echtheit macht Wochenbettfotos so kostbar.
Warum es so wertvoll ist, das Wochenbett festhalten zu lassen
Diese besondere Phase verfliegt oft schneller, als man sich vorstellen kann. Kaum hat man sich ein wenig von der Geburt erholt, verändern sich Routinen, Blicke, Bewegungen – und plötzlich ist das Baby kein Neugeborenes mehr. Eure Gefühle wandeln sich, euer Alltag findet einen neuen Rhythmus, Geschwisterkinder wachsen in ihre neue Rolle hinein, und selbst Haustiere reagieren sensibel auf den neuen Familienmenschen.
All diese Facetten verdienen es, bewahrt zu werden. Nicht perfekt, sondern echt. Nicht gestellt, sondern bedeutungsvoll. Diese Bilder werden mit den Jahren an Wert gewinnen – nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer Authentizität.
Bereit, eure Wochenbettmomente festzuhalten?
Wenn ihr spürt, dass diese besondere Zeit in Bildern bewahrt werden darf, freue ich mich sehr über eure Nachricht. Meldet euch gerne schon in der Schwangerschaft, damit ich einen Platz für euch reservieren kann. Gemeinsam schaffen wir Erinnerungen, die euch noch Jahre später berühren werden.